Freie Trauung

Wir möchten uns noch einmal ganz herzlich bei euch allen bedanken!

Danke das ihr diesen besonderen Tag mit uns gefeiert habt und ihn zu dem bisher schönsten Tag unseres Lebens gemacht habt.

Und einen riesen Dankeschön an Ilva Siebenhaar für die wunderschöne Traurede


Zum schluss möchten wir noch einen Teil unserer Traurede mit euch teilen

„Wenn sich zwei Menschen lieben und ihren Lebensweg gemeinsam beschreiten wollen, dann wird geheiratet! Bereits in früheren Zeiten, als die Mythen und Geschichten um Odin und seine Frau Frigga den Menschen präsent waren, galt eine Hochzeit als Verbindung zwischen zwei Liebenden und es kam im Vorfeld nicht nur zu längeren Verhandlungen zwischen den Familien des Bräutigams und der Familie der Braut; auch eine geeignete Stelle für die Eheschließung musste gefunden werden. Die Trauung fand unter freiem Himmel an einer geweihten Stelle statt. Ein Baum wie dieser hier wäre sicher gut geeignet gewesen.

Das Hochzeitsfest wurde auf einen Freitag festgesetzt (Friggas Tag, Frigg = Göttin der Ehe). Die Braut wurde von einem jungen Blutsverwandten (Bruder oder Neffe) zum Trauort gebracht, die Zeremonie konnte beginnen.

Ich möchte euch jetzt nicht mit Verhandlungen über Mitgiften oder die Besonderheiten der unterschiedlichen Opfertiere langweilen, sondern euch lieber kurz etwas über Odin und Frigga erzählen.

Odin ist der Göttervater. Er reitet jeden Morgen auf seinem achtbeinigen Ross Sleipnir und mit seinen beiden treuen Raben Hugin und Munin („Gedanke“ und „Erinnerung“) über den Morgenhimmel und erkundet die Welt. Die Raben haben ihm dabei alles in Ohr gesagt, was sie sahen. Er ist der Schutzpatron der Ernte und hat ein Auge gegeben, um Weisheit zu erlangen und in die Zukunft zu sehen.

Seine Gemahlin, Frigga, war bekannt für ihre Weisheit und Weitsicht. Sie war die Göttin der Vorsehung, der Fruchtbarkeit, des Schutzes, und der Ehe. Mit ihrer Spindel hat sie die Wolken gewebt. Es sind viele Namen von ihr überliefert. Einer ihrer Namen lautet Hulla; daher kommt der Legende nach, das Märchen von Frau Holle. Neben ihrer Funktion als Schutzgöttin der Frau, hatte Sie eine Falkenhaut, die sie in einen Vogel verwandeln ließ. Damit war es ihr möglich, immer schnell von einem Ort zum anderen zu gelangen.

Heute würde man sagen, die beiden haben immer ihr Ding durchgezogen; waren miteinander verbunden, aber auch frei und unabhängig. Sie haben sich wenig sagen lassen und konnten überall hin reisen, wohin es sie zog. Als Götter wurde ihnen gehuldigt, sie bekamen Opfergaben – also zwei echt coole Typen.

Liebe Kaddy, lieber René,

natürlich seid ihr keine Götter (darüber lässt sich streiten ;P ), aber auch ihr lebt mit einer gewissen Portion Leichtigkeit, seid manchmal wie große Kinder. Ihr seid ein perfektes Team, lasst euch gegenseitig Freiraum und Luft zum Atmen. Ihr seid beide starke Persönlichkeiten, die den anderen nicht einschränken, sondern im Gegenteil, ermutigt, die beste Version ihrer und seiner selbst zu sein. Gemeinsam seid ihr einfach perfekt und ergänzt euch unglaublich gut. Ihr liebt euch eben.“

-von Ilva Siebenhaar, Herz und Wort

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